Ein großartiges Jahr voller spannender Ereignisse geht zu Ende. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kundinnen und Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen, bei unseren Partnern für die enge Zusammenarbeit sowie bei unseren Mitarbeitenden für ihr großes Engagement.
Gemeinsam haben wir viel erreicht – und freuen uns darauf, auch im kommenden Jahr neue Chancen zu nutzen und erfolgreiche Projekte umzusetzen.
Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und einen guten Start in ein erfolgreiches 2026!
Wir freuen uns über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Institut für digitale Gesundheitsdaten (IDG Rheinland-Pfalz) beim Aufbau der Gesundheits-Ressourcen-Datenbank Rheinland-Pfalz (GeRDa). Das vom Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz (MWG) beauftragte Projekt unterstützt unter anderem die Umsetzung der neuen gesetzlichen Vorgaben im Rahmen des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (§ 135e SGB V).
Was ist GeRDa?
GeRDa ist ein zentrales Online-Portal, das der strukturierten Kommunikation des Gesundheitsministeriums mit den Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz dient. Eine Kernfunktion ist die Beantragung von Leistungsgruppen, die durch das Portal einfacher, digitaler und zukunftssicher gemacht wird. Das Portal vernetzt Einrichtungen, Ministerium und Medizinischen Dienst auf einer Plattform und schafft so transparente und effiziente Prozesse für alle Beteiligten.
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Die wichtigsten Funktionen
Über GeRDa können Krankenhäuser ihre Leistungsgruppenanträge sicher und komfortabel online verwalten. Das Portal bietet unter anderem:
Verwaltung von Stammdaten und Benutzerkonten
Regelmäßiger Import von InEK-Daten für Benchmarking und Analysen
Digitale Beantragung von Leistungsgruppenanträgen
Automatisiertes Statusmanagement mit Benachrichtigungen
Elektronischer Versand der Anträge an MWG und Medizinischen Dienst
Abruf und Verwaltung von Gutachten
Statistische Auswertungen zu Antragsstatus, Fristen und Auslastung
Rollenkonzepte für Ministerium, Einrichtungen und Kostenträger zur parallelen Bearbeitung derselben Dokumente einer Einrichtung
Sicherer Zugriff auf Katastrophenschutzpläne durch passwortgeschützte Dokumente
Recherchemöglichkeiten im System durch Export von Daten in CSV-Dateien
Erfassung von Berechnungs- und Belegungstagen, Fallzahlen und Planbetten durch Einrichtungen und Ministerium, sowie Berechnung der Verweildauer, Nutzungsdauer und der durchschnittlich belegten Betten/Plätze
Zusätzliche Funktionen, wie erweiterte Auswertungen, automatisierte Erinnerungen oder die Integration von Gutachten-Uploads sind in Umsetzung, sowie weitere digitale Dienste in Planung.
Mehr Transparenz und Geschwindigkeit
Mit GeRDa entsteht eine zentrale Datengrundlage für digitale Kommunikation, Antragsstellung und Datenerfassung in Rheinland-Pfalz.
Das digitale System sorgt für:
Fristgerechte und nachvollziehbare Antragstellung
Hohe Datenintegrität und Sicherheit
Konsistente und datenschutzkonforme Daten
Beschleunigte Abstimmungsprozesse zwischen allen Beteiligten
Ein wichtiger Schritt zur digitalen Modernisierung
Die Entwicklung von GeRDa zeigt, wie durch die enge Zusammenarbeit von Ministerium, IDG Rheinland-Pfalz und IT-Choice moderne, nutzerorientierte Lösungen entstehen.
Gemeinsam treiben wir die Digitalisierung und Vereinfachung administrativer Abläufe im Gesundheitswesen weiter voran und schaffen eine tragfähige Grundlage für zukünftige Digitalprojekte im öffentlichen Gesundheitsdienst.
Florian Born, stv. Abteilungsleiter Abteilung Gesundheit des MWG bestätigt: „Dank der professionellen Zusammenarbeit mit IT-Choice konnten wir ein leistungsstarkes und benutzerfreundliches Portal entwickeln, das unsere internen Prozesse erheblich optimiert und den Dialog mit den Krankenhäusern strukturiert.“
IT-Choice entwickelt neue Treuhandstelle für das NCT
Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) eine neue Treuhandstelle für das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) zu entwickeln.
Das Projekt entsteht auf Basis unseres STUDYSTARFrameworks und wird unter wissenschaftlicher Leitung des DKFZ in enger Zusammenarbeit mit allen NCT Standorten umgesetzt.
Eine Plattform für Datenschutz, Datenqualität und Forschungsorganisation
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Ziel der neuen NCT Treuhandstelle ist der Aufbau einer zentralen, unabhängigen Plattform, die Datenschutz, Datenqualität und Forschungsorganisation optimal miteinander verbindet. Die neue Treuhandstelle soll künftig Identitäts-, Pseudonym- und Einwilligungsmanagement in einer sicheren, modernen Webanwendung vereinen.
Was die neue NCT Treuhandstelle leisten wird
Die Anwendung wird schrittweise zu einer zentralen Infrastruktur für das Studienteilnehmermanagement ausgebaut und bietet unter anderem folgende Funktionen:
Identitätsdatenmanagement: Verwaltung und Organisation von Studienteilnehmern und Metadaten, Identifizierung identischer Studienteilnehmer
Pseudonymmanagement: Generierung, Verwaltung und Re-Identifizierung von Pseudonymen, sowohl für im NCT durchgeführte Studien als auch für die Übertragung von Daten an das zentrale NCT-Data Repository und für die Sekundärnutzung der Daten
Einwilligungsmanagement: Dokumentation von digitalen Einwilligungen nach FHIR-Standard über den GRAVITY IntegrationServer
Servicefunktionen: Korrektur von Identitätsdaten, Klärung und Korrektur unsicherer Matches – oder der fälschlicherweise als identisch erkannten Patienten -, Umsetzung von Anfragen auf Basis von Betroffenenrechten laut DSGVO, Kontaktierung der entsprechenden Stellen bei Datenschutzverstößen, Verarbeitung von Widerrufen und vieles mehr
Alle Komponenten sind über eine sichere Weboberfläche und standardisierte Schnittstellen zugänglich und lassen sich nahtlos in die bestehenden Systeme der NCT Standorte integrieren.
Kooperation für eine moderne Forschungsinfrastruktur
Mit der Entwicklung der neuen NCT Treuhandstelle verfolgen DKFZ, NCT Standorte und IT-Choice ein gemeinsames Ziel: die digitale Infrastruktur klinischer Forschung weiter zu modernisieren.
Die Lösung soll dazu beitragen, Daten sicher zu vernetzen, Prozesse zu vereinfachen und die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Versorgung zu stärken.
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