Digitale Befragungen mit SURVEYSTAR

In der onkologischen Versorgung gewinnen Selbsteinschätzungen von Patientinnen und Patienten zunehmend an Bedeutung. Standardisierte digitale Befragungen ermöglichen es, sogenannte Patient-Reported Outcomes (PROs) – also Angaben zu Symptomen und Lebensqualität – systematisch zu erfassen und in die Dokumentation einzubinden. So entsteht ein Einblick in die Sichtweise der Betroffenen, der in ärztlichen Gesprächen oft nicht in dieser Tiefe erfasst wird. 

Derzeit erproben verschiedene onkologische Einrichtungen, wie Patientenbefragungen in bestehende Prozesse und IT-Infrastrukturen integriert werden können. SURVEYSTAR zeigt sich dabei als praxistaugliche und flexibel einsetzbare Lösung

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Uroonkologisches Verlaufsmonitoring mit SURVEYSTAR 

Am St. Antonius-Hospital Gronau werden für das uroonkologische Verlaufsmonitoring verschiedene Fragebögen mit SURVEYSTAR erhoben.  Die Patienten erhalten dafür einen persönlichen Zugang zu den digitalen Befragungen und geben ihre Antworten selbstständig ein. Die Ergebnisse werden automatisiert in die onkologische Akte von ONKOSTAR übertragen und stehen dort unmittelbar zur Verfügung.  

So lassen sich Veränderungen relevanter Marker, der Lebensqualität und Funktionsstörungen im Verlauf systematisch erkennen und Beratungen oder unterstützende Therapien gezielt anbieten. Zugleich dienen die erhobenen Daten dazu, den Erfolg der Therapien objektiv zu messen. 

Onkologisches Routinescreening mit SURVEYSTAR 

Auch am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) kommt SURVEYSTAR zum Einsatz. Dort wurde das sogenannte NQS² (Needs-based, Quality-of-life and Symptoms Screening) weiterentwickelt und als digitales onkologisches Routinescreening (ONCO-ROUTES) in die Versorgung integriert.  

Das Screening umfasst Bereiche wie Ernährung, Funktionszustand, psychosoziale Belastungen und sozialen Unterstützungsbedarf. Die Patientinnen und Patienten füllen die Fragebögen eigenständig digital aus. Die Ergebnisse werden automatisch bis in die Patientenakte im KIS übertragen und stehen so dem gesamten Behandlungsteam zur Verfügung. 

Auf diese Weise können Belastungen früh erkannt und gezielte Unterstützungsangebote vermittelt werden. Erste Erfahrungen am UKR zeigen, dass sich die digitale Erhebung effizient in bestehende Abläufe einfügen lässt, ohne den Klinikalltag zu belasten. 

Gleichzeitig erfüllt die Dokumentation in Verbindung mit ONKOSTAR die Anforderungen für das psychoonkologische Basis-Screening im Rahmen der DKG-Zertifizierung. 

Digitale Befragungen im Klinikalltag 

Die Praxis zeigt: Mit SURVEYSTAR lassen sich Patientenbefragungen unkompliziert in bestehende Abläufe einfügen. Kliniken erhalten durch die nahtlose Einbindung der Ergebnisse in die Tumordokumentation eine verlässliche Datengrundlage – auch für Zertifizierungen. Vor allem aber wird der individuelle Unterstützungsbedarf der Patientinnen und Patienten besser erkennbar und kann gezielt adressiert werden. 

Quelle: Maurer, J., Saibold, A., Gerl, K. et al. Systematic development of a patient-reported ONCOlogical-ROUTinE-Screening (ONCO-ROUTES) procedure at the University Cancer Center Regensburg. J Cancer Res Clin Oncol 150, 435 (2024). https://doi.org/10.1007/s00432-024-05955-4 

Erfahren Sie mehr über das ONCO-ROUTES-Screening: https://www.uccr.de/fuer-aerzte/onkologisches-routinescreening-onco-routes 

Erfahren Sie mehr über SURVEYSTAR: https://www.it-choice.de/produkte/surveystar/ 

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